
Der Rhythmus der Seele
Die Unterweisungen und Lehren der Bergpredigt, die wir heute betrachten, stammen aus einer Zeit, in der Menschen nach Orientierung suchten – so wie wir es heute tun. Doch ihre mystische Kraft ist zeitlos: sie sprechen direkt zu unserem Bewusstsein, zu unserem psycho-noetischen Körper und zu unserem spirituellen wahren Selbst. Die Bergpredigt ist eine Einladung zur inneren Transformation!
„Unser tägliches Brot gib uns heute“ stammt aus dem Vaterunser. Es ist eine Bitte um das, was man wahrlich braucht. „Brot“ und „heute“ betonen ein Leben im Moment, in der Fülle. Die Bitte ist eine innere Haltung: „Vertrauen, dass ich heute ausreichend versorgt werde.“ Nicht „ich kontrolliere alles“, sondern: „Ich bin versorgt.“
- „Brot“ ist symbolisch für Gnade, Lebensenergie, Sinn , göttliche Versorgung.
- „täglich“ bedeutet: Vertrauen immer wieder neu einüben!
Leben ist Geschenk und Gnade, nicht reine Selbstleistung!
In der Mystik wird „Brot“ ausgeweitet: „Brot“ = Geist und „täglich“ = rhythmische Zufuhr von Energie im Jetzt. Archetyp „Nährende Erde“, Urvertrauen ins Leben selbst. Dann bedeutet der Satz: „Ich bin eingebettet in einen kosmischen Versorgungszusammenhang.“ Wichtig: „täglich“ bedeutet: Das Selbst muss dieses Vertrauen immer wieder neu stabilisieren!
21.06.2026
Bergpredigt – Der Rhythmus der Seele
| Info |
Unser täglich Brot gib uns heute und immerdar |
| Daten | Samstag, 27.06.2026 (10.00 – 16.30 Uhr) |
| Ort |
Seminarraum Birren 10a 5703 Seon |
| Kursleitung | Roger Steiner, Schulleiter ZFA |
| Kosten | CHF 180.- inkl. Unterlagen (PDF als Download) |
| Vermerk | Teilnahme via ZOOM auch möglich |
| Download |

